Freitag, 8. April 2016

[Rezension] Fingerhutsommer

Autor: Ben Aaronovich
Seitenzahl: 409
Band 5 von bisher 5
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21602-9 -> direkt beim Verlag bestellen!

Erster Satz:
Ich fuhr gerade am Hoover Centre vorbei, da hörte ich hinter mir Mr. Punch laut seine Wut hinausschreien.

Inhalt:
Peter Grant muss aufs Land. Wenn das mal gutgeht ...
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire - wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England ...



Meinung:
Ich hatte dem Erscheinen dieses Buches wirklich lange entgegengefiebert und war dann, als es endlich da war, sehr enttäuscht. Zum Einen, weil es nicht wie sonst in London spielt (ich liebe London einfach und durch die Stadt hat irgendwie alles viel interessanter gewirkt) und zum Anderen, weil Nightingale kaum vorkommt und ich ihn von den ganzen Charakteren wirklich am Interessantesten und vor allem am Sympathischsten finde.. Der Fall selbst war am Anfang eher uninteressant und das Dorfleben stand im Vordergrund. Es ist lange Zeit nichts wirklich interessantes passiert und der Fokus lag wirklich auf Peter und dem Dorf. Beide finde ich nicht wirklich interessant, im Gegenteil. Peter ist mir nicht sympathisch, aber in den vorherigen Bänden konnte ich gut darüber hinweg sehen, weil es viele andere Coole Charaktere gab, London einfach eine coole Athmosphäre hatte und die Geschehnisse total interessant waren! Das alles hat diesem Buch leider gefehlt!
Erst nach ca. 300 Seiten wurde es dann interessant. Ab da hat es wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen! Davor habe ich mich eher durchgequält! Es gibt einen coolen und sehr seltsamen Plottwist und die Ereignisse folgen rascher aufeinander. Außerdem sind sie auch sehr viel interessanter als alles, was vorher in dem Buch passiert ist!
Letztendlich habe ich das Buch jetzt doch noch mit einem positiven Gefühl zugeschlagen und freue mich auf die Fortsetzung, wobei ich hoffe, dass diese wieder in London spielt und Nightingale (vielleicht auch Lesley) wieder häufiger vorkommt. Überhaupt brenne ich darauf zu erfahren, was überhaupt mit Lesley los ist! Sie ist ja in Band 4 auf die andere Seite gewechselt und seitdem hat man ja kaum noch was von ihr gehört!

Schreibstil:
Geschrieben wird aus der Perspektive des Protagonisten Peter Grand. Man begleitet ihn in der Ich-Perspektive und bekommt so seine Gedanken mit und erfährt auch einiges über ihn (Auch manches, was man einfach nicht wissen will...). Es gab deutliche Längen und ich musste mich anfangs sehr durch das Buch quälen, bis es mir besser gefiel.

Cover:
 Ich muss gestehen, dass ich die Cover der vorherigen Bände besser fand! Besonders das Cover von den ersten beiden Bänden fand ich ja sehr schön!
An diesem Cover gefällt mir die Farbe einfach nicht... Das Grün ist mir zu knallig und auffällig. Besonders im Vergleich zu den anderen Bänden, die ja eher unauffälligere Farben haben!

Bewertung:
2 von 5
Durch den Anfang habe ich mich sehr gequält, das konnte auch das deutlich bessere Ende nicht wettmachen. Schade! 

 

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