Montag, 9. Mai 2016

[Rezension] Fabula

Autor: Christoph Marzi
Band: 1 von 2
Seitenzahl: 475
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-52327-2 -> Bestellen! 

Erster Satz:
Die meisten Lügen sind wahr und spinnen sich von ganz allein, kaum jemand kannte diese Wahrheit besser als Colin Darcy.

Inhalt:
Der neue Phantastische Roman des bestsellerautors von "Lycidas" und "Luman"
Es gibt Geschichten, die können unser Leben für immer verändern.
Es gibt Geschichten, die sind erfunden und zugleich auf magische Weise wahr. 
Und es gibt Geschichten, in denen man verloren gehen kann, wortwörtlich.
So wie in der, die Helen Darcy eines Nachts ihren beiden Söhnen erzählt...


Meinung:
Das Buch hat mich nicht gepackt und hatte eindeutig seine Längen, aber interessant war es trotzdem irgendwie. In wie vielen Büchern tauchen auch Wesen auf, die Geschichten erzählen, die schließlich wahr werden? Und wo findet man schon einen Selkie, der sich in einen Menschen verwandeln kann? Genau. In nicht wirklich vielen. Darum war das Buch ja auch so interessant!
Ich hatte leider Schwierigkeiten mit dem Protagonisten, weil er schon um die 40 ist. Das hat es mir recht schwer gemacht, mit ihm warm zu werden. Aber dadurch, dass es viele Rückblicke in seine Kindheit gab, war dies schon nicht mehr ganz so schwierig. 
  In Colin Darcys Leben läuft plötzlich alles schief - sein Kollege und bester Freund Stirbt und hinterlässt eine Frau und eine kleine Tochter, Helen Darcy (seine Mutter) und sein Bruder Danny verschwinden spurlos und Colin muss zurück zu dem Ort, den er vergessen und nie wieder betreten wollte. Das Anwesen der Familie. Und was hat es mit den seltsamen Vogelfedern zu tun, die bei seinem Toten Kollegen im Auto gefuden wurden? Ja, COlin Darcy hat es nicht leicht. Aber ob sich durch diese schrecklichen Ereignisse nicht endlich alles zum Guten wandelt?? 
Wer düstere Fantasy-Geschichten mit ungewöhnlichen Kreaturen mag, der wird bestimmt seine Freude an dem Buch haben!

Schreibstil:
Das Buch ist in der 3. Person aus Colin Darcys Sicht geschrieben. Man weiß nur das, was er weiß und erlebt auch nur das. Dadurch bleibt das Ausmaß der Geschehnisse zunächst im Dunkeln und man wankt mit Colin von einem Ereignis zum Nächsten, ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben, worauf alles hinauslaufen könnte..
Cover:
Es passt definitiv zum Inhalt! Es ist düster und man sieht das unheimliche Anwesen auf einem Felsen. Es erinnert mich stark an die erste Auflage von Lycidas, das von der Gestaltung her sehr große Ähnlichkeiten mit diesem Cover hat.
Bewertung:
2 von 5,
 weil mich das Buch leider nicht fesseln, geschweige denn überzeugen konnte. Schade, denn ich liebe die Bücher von Christoph Marzi eigentlich!

 

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