Samstag, 14. Januar 2017

[Rezension] Blue Scales - Die Drachen von Talanis

Autorin: Katharina V. Haderer
Seitenzahl: 295
Verlag: Drachenmond
Verlag
ISBN: 978-3-95991-313-3
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Erster Satz:
Hinter mir ertönt ein Rumpeln.

Inhalt:


»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«
Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.
Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie Song‹ gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.
Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben …

Meine Meinung:
Blue Scales spielt in einer Welt, zu der ich während des Lesens leider keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Länder wie China oder Japan, an die diese Welt angelehnt ist, faszinieren mich auch sonst eher wenig, was wohl der Hauptgrund dafür war.

Wie schon das Land konnte mich leider auch die Geschichte nicht richtig fesseln und hat mich leider etwas enttäuscht zurückgelassen. Die Ganze Zeit habe ich auf eine Sache gewartet, die nicht kam. Christine hat meiner Meinung nach keine nennenswerte Veränderung durchlaufen und war eigentlich mehr Beobachterin und "Opfer", wie ich finde. Leider konnte mich auch der Machtkampf der Wölfe mit den Drachen nicht wirklich fesseln und zum Ende hin hat mich die Brutalität unter den Wandlern etwas verstört. Wo wir schon von einem Ende reden - Auch das konnte mich nicht wirklich überzeugen.
Vielleicht ist mein Problem mit dem Buch auch nur, dass es so wenige Seiten hat und sich die Geschichte dadurch nicht so komplex gestalten kann, wie ich es gerne hätte. Vielleicht liegt es an den Traditionen, der Kultur oder den Charakteren, dass ich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden konnte. Wahrscheinlich war es alles zusammen.
Nun ja, mir kann leider auch nicht jedes Buch gefallen!
Aber ich bin ziemlich sicher, dass es viele Leser gibt, denen dieses Buch gefallen könnte!

Schreibstil:
Nun, wir verfolgen das Geschehen aus Christines Sicht in der 1. Person, wodurch wir ihren eingeschränkten Blickwinkel auf das Geschehen einnehmen. Wirklich mitreißend war es leider nicht.

Cover:
Es passt recht gut zu der Geschichte, aber meins ist es nicht wirklich. Es sticht auf jeden Fall hervor :D

Bewertung:
Ich gebe dem Buch schweren Herzens 2 Sterne. Es tut mir unendlich Leid, aber mir hat es nicht gefallen. Ich konnte mich einfach nicht einfinden und die Geschichte selbst konnte mich auch nicht überzeugen. Sicherlich ist das Buch für jemanden anders ein Schatz, für mich leider nicht.


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