Samstag, 23. April 2016

[Rezension] Teufelsgrinsen

Autorin: Annelie Wendeberg
Seitenzahl: 232 
Band: 1 von 3
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (KiWi) -> Beim Verlag kaufen! 
ISBN: 978-3-462-04643-4

Erster Satz:
Ich hatte niemals gedacht, jemals etwas anderes als wissenschaftliche Artikel zu schreiben.

Inhalt:
Niemand kennt Anna Kronbergs Geheimnis – bis Sherlock Holmes sie durchschaut …
In einer Zeit, in der nur Männer an Universitäten zugelassen sind, schneidet sich Anna Kronberg die Haare ab, zieht Hosen an und studiert Medizin. Als angesehener Arzt Dr. Anton Kronberg gerät sie in das Zentrum einer monströsen Verschwörung – und selbst in tödliche Gefahr, der sie nur mithilfe ihres scharfen Verstandes und dem Beistand von Sherlock Holmes, entkommen kann.
London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Epidemiologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Tote absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt im Handumdrehen Kronbergs Geheimnis und Identität. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes’ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Doch die beiden ungleichen und intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammentun, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ...
Ein historischer Krimi, der das viktorianische England zum Leben erweckt und mit Dialogwitz sowie einem unglaublichen Ermittler-Duo begeistert – der Auftakt einer neuen Krimireihe um Anna Kronberg und Sherlock Holmes.




Meinung:
Das Buch ist nicht schlecht, aber wirklich überzeugt hat es mich nicht. Irgendwie mochte ich die Geschichte nicht so. Die Charaktere waren mir zu unnahbar und es wurden vergleichsweise zu allem Anderen sehr viele unappetitliche und grausame Details erwähnt, die ich ehrlich gesagt lieber nicht ganz so detailliert gehabt hätte. Es war jetzt nichts wirklich schlimmes oder so, aber meiner Meinung nach einfach zu viel, sodass die eigentliche Geschichte etwas zu kurz gekommen ist. Auch wurde viel Wert auf die Wissenschaftlichen Aspekte gelegt, wodurch nun wirklich kaum noch was von der Geschichte übrig blieb... Das war jedenfalls mein Gefühl beim Lesen... Der Fall war jetzt nicht allzu verzwickt und das Ende war nicht überraschend oder dergleichen.
Ich konnte wärend des Lesens nicht immer nachvollziehen, was die Protagonistin dazu bewegt hat, etwas zu tun. Außerdem wirkte sie nicht so glaubhaft Intelligent.... Da bin ich besseres gewohnt. Klingt jetzt vielleicht doof, aber genau das habe ich mir beim Lesen gedacht. Auch Sherlock Holmes kam jetzt nicht so gut rüber, wie ich finde.
Naja, ich habe jetzt irgendwie keine Lust mehr, über dieses Buch weiter zu schreiben.. Ich werde die Folgebände auch nicht lesen..
Aber wer weiß? Vielleicht bin ich mit meiner Meinung auch allein :D



Schreibstil: 
Ich-Perspektive mit einigen Rückblicken. Es hat ein bisschen Tagebuch Charakter, finde ich. Warum genau kann ich nicht sagen.. Man hat einige Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Protagonistin bekommen, aber richtig annähern konnte ich mich ihr nicht wirklich..


Cover:
Das Cover finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich oder besonders, aber es passt zum Inhalt, was ja irgendwie das Wichtigste ist. London ist düster, Anna wirkt geheimnissvoll, aber meiner Meinung nach doch etwas zu weiblich vom Gesicht her.. Hm.


Bewertung:
2 von 5,
weil mich das Buch nicht überzeugen konnte. 

 

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