Sonntag, 22. Mai 2016

[Rezension] Lyra

Autor: Christoph Marzi
Band: 2 von 2
Seitenzahl: 430
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-52623-5 -> Bestellen! 

Erster Satz:
Die meißten Lügen sind wie Träume, die ein Kind sich singt, um nicht allein zu sein.

Inhalt:
Nichts läuft mehr richtig im Leben von Danny Darcy, Sänger der Folkband »Dylan’s Dogs«. Soozie, seine geliebte Frau, will sich scheiden lassen, und seine Lieder sind chronisch erfolglos. Doch anders als bei vielen verlassenen Männern ist es bei ihm ein Familienfluch. Um ihn aufzuheben, reist Darcy in die Sümpfe Louisianas – und findet eine Welt, in der Wespenkinder, lesende Baumwollspinnen und Sirenen über Leben und Tod entscheiden ...

Meinung:
Marzi ist einer meiner Lieblingsautoren. Aus eben diesem Grund habe ich mir auch diebeiden Bücher Fabula und Lyra zugelegt. Leider fand ich die beiden Bücher nicht so gut.
Den ersten Band fand ich sogar noch einen Tick besser als Lyra, aus dem einfachen Grund, dass ich den Protagonisten und seine Geschichte um ein vielfaches interessanter fand.
Die Geschichte von Danny Darcy ist sehr verrückt und einfach unglaublich..! Nichts von dem, das er erlebt ist alltäglich und jeder andere Mensch würde an seinem Verstand zweifeln, wenn er erleben würde, was Danny erlebt hat.
Der Anfang des Buches zieht sich wie zähes Kaugummi und man weiß überhaupt nicht, was eigentlich passiert und warum. Es passieren einige merkwürdige Dinge und dann kommt Danny irgendwann auf die Idee, sich Hilfe zu suchen. Danach passiert wieder ewig lang nichts interessantes mehr. Erst zum ende hin wird das Buch ein wenig spannender, wobei die Spannung bei mir leider auf der Strecke geblieben ist, weil die Geschehnisse sehr absurd waren. Einige Aspekte der Geschichte wirken jetzt im Nachhinein eher irrelevant, meiner Meinung nach hätte sich Marzi hier kürzer fassen können.
Ich rede nicht so gerne schlecht über Bücher, aber dieses Buch konnte mich absolut nicht überzeugen und ich habe es auch nur nicht weggelegt, weil ich durch eine Challenge so motiviert war..

Schreibstil:
Der Schreibstil wirkte auf mich recht schläfrig und spannungslos. Selbst Momente, die eigentlich hätten spannend sein solln plätscherten nur so vorbei.

Cover:
Ich muss ja sagen: Das Cover passt zum Inhalt. Um das Haus auf dem Cover dreht sich ein Großteil der Geschichte und das Cover passt auch vom Inhalt her gut zu der Geschichte. Düster, unheimlich und seltsam.

Bewertung:
1 von 5, weil mich das Buch überhaupt nicht packen konnte und auch keine großartigen positiven Aspekte besitzt, die ein paar Punkte wert wären.


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