Montag, 8. Mai 2017

Romanprojekt | Weiter geht's

Hallo ihr da draußen!

Nachdem ich am Freitag einen kleinen Schreibmarathon mit der wunderbaren, phantastischen und liebenswerten Debbie von Lunatic Booklover gemacht habe (sowas kann ich wirklich nur empfehlen, es ist einfach unglaublich, wie viel man dabei schafft!), wollte ich euch einmal auf den neuesten Stand bringen :)

Natürlich bin ich jetzt noch nicht soo weit, aber ich komme voran. Drückt mir die Daumen, dass ich dieses Projekt nach den vielen unvollendeten auch wirklich einmal zu Ende bringe!
Bisher sind meine Projekte oft daran gescheitert, dass mir die Idee oder die Umsetzung nicht mehr gefallen hat. Dieses mal bin ich aber so begeistert von meiner Idee und das Schreiben macht mir so viel Spaß, dass es einfach klappen muss. (Nicht, dass mir das Schreiben vorher nicht gefallen hätte, aber gerade passt einfach alles ♥)

Wirklich strukturiert oder mit einem richtigen Plan schreibe ich ja nicht, aber ein grobes Konzept habe ich währenddessen immer im Kopf. Außerdem spinne ich meine Geschichte in den absurdesten Momenten weiter, wenn mir eine geniale Idee kommt. Manchmal aber auch, wenn ich nachts nicht schlafen kann, was sehr oft vorkommt, weil ich einfach immer 2 bis 3 Stunden brauche, bevor ich endlich einschlafen kann.



Zum Schreibstil mache ich mir momentan auch nicht allzu viele Gedanken (wer weiß, vielleicht schreibe ich am Ende ja alles nochmal, weil ich meinen eigenen Stil nicht mag) und so schreibe ich einfach nach Gefühl. Da tauchen schon mal einige meiner geliebten Bandwurmsätze auf, von denen ich jetzt beim ersten Korrigieren auch die ganz fiesen überarbeitet habe. Aber ich bin generell ein Fan von etwas längeren Sätzen und ich habe ja auch nicht vor, einen Bestseller zu schreiben xD
Von daher passt das schon.

Mittlerweile habe ich auch einige Rückmeldungen bekommen, worüber ich echt froh bin! Es hilft ungemein, wenn man von jemand anderem mal gesagt bekommt, wie die Geschichte wirkt, was gefällt, was vielleicht auch nicht so gut gefällt... Und zum Fehler-aufspüren ist das auch sehr hilfreich Seien es jetzt Logik oder Tippfehler ;)


Ich habe bis eben gerade meine bisherigen Kapitel - es sind momentan 8 - überarbeitet und dabei nochmal überprüft, was ich denn schon geschrieben habe.
Ich bin ein recht chaotischer Mensch und nicht so gut darin, mir Notizen zu machen und darum befürchte ich, ein paar Details zu vergessen - Ich muss definitiv an der Planung und Organisation arbeiten!
Das wird sich nicht vermeiden lassen.
Bevor ich demnächst weiter schreibe, muss ich mir nochmal ganz genau überlegen, was wann passieren wird und wie sich die Charaktere verändern werden. Außerdem brauche ich noch ein wenig Inspiration, aber die bekomme ich ja immer und überall - solange ich nicht danach suche.

Und weil ihr vielleicht einen weiteren Blick in meine Stadt der Raben werfen wollt, bekommt ihr hier den Anfang von Kapitel 1 ♥ Wenn ihr wollt, könnt ihr alles, was ich bisher habe, *hier* auf Sweek lesen ♥ (Natürlich ist das alles noch recht roh, weil ich nur selbst ein paar mal drüber gelesen habe)

Auf der Suche nach Monstern oder anderen übernatürlichen Erscheinungen schlich ich durch die nächtlichen Straßen. Gaia, meine treue Gefährtin, war wie immer an meiner Seite, als ich durch die Schatten huschte und voller Hoffnung in jeden verdächtigen Winkel spähte, jedoch wie so oft nichts Außergewöhnliches entdecken konnte. Wie war das? Die Hoffnung stirbt zuletzt? Ich war mir nicht sicher, ob es Hoffnung war, die mich antrieb. Vielmehr vermutete ich, dass ich immer weiter machte, weil ich keine Wahl hatte, nichts anderes tun konnte, als immer weiter zu suchen.
Neben mir krächzte es und ein Flügelschlag streifte meine Wange. „Was entdeckt?“ fragte ich meine Begleiterin, ohne auch nur einen Funken Hoffnung darauf zu verschwenden, eine zufriedenstellende Antwort zu bekommen. Nichts. Wie immer.
Seit ich denken konnte wusste ich, dass ich da, wo ich war, nicht hingehörte. Als kleines Mädchen hatte ich es meinen Eltern zu erklären versucht, ihnen gesagt, dass etwas nicht stimmte, dass ich nicht dort sein sollte. Doch zunächst belächelten sie mein kleines, törichtes achtjähriges Ich.
Mit der Zeit lernte ich, dass einen die Menschen nicht ernst nahmen, wenn man so etwas erzählte. Nun gut. Mir sollte es egal sein, denn helfen konnten sie mir eh nicht.
Aus dem Augenwinkel vernahm ich eine Bewegung und fuhr herum. Gaia krächzte erschrocken und flatterte mit ihren pechschwarzen Flügeln, die man im Dunkel der Nacht kaum erkennen konnte.
„Shhhht.“, machte ich und konzentrierte mich auf die Stelle, an der sich etwas bewegt hatte, schlich leise darauf zu. Es raschelte, dann sah ich es. Enttäuscht ließ ich die Schultern nach unten sacken, denn es war nur eine Mülltüte gewesen, in der sich eine Maus verfangen hatte. Ich seufzte, bückte mich zu dem kleinen Geschöpf und befreite es aus dem Plastik. Das Tierchen blinzelte mich mit seinen Knopfaugen überrascht an, dann verschwand es in die langen Schatten der Häuser. 
Mich beschlich das Gefühl, dass diese Nacht wie alle vorherigen nicht von Erfolg gekrönt sein würde.
Nachdenklich lief ich zurück in Richtung der Straße, von der ich gekommen war und setzte meinen Weg fort. Gelegentlich schlich sich der Gedanke in meinen Kopf, dass ich verrückt war, mir alles nur einbildete. Aber war Gaia nicht der beste Beweis dafür, dass ich Recht hatte? Und meine Erinnerungen, die sich nicht mit der Realität in Einklang bringen ließen? Ich schnaubte. Nicht unterkriegen lassen, Tessa! Aufgeben kam nicht infrage. 
Frustriert stieß ich die Luft aus. Man könnte meinen, dass ich nach all den Jahren etwas geduldiger geworden war, aber Fehlanzeige. Gaia, die vor kurzem noch umher geflogen war, schien meine Frustration zu bemerken, denn sie landete unbeholfen auf meiner Schulter, die für einen Landeanflug einfach viel zu schmal war, und rieb tröstend ihren Kopf an meiner Wange.
*
Gaia war der zuverlässigste Wecker der Welt. Wie immer weckte sie mich mit den ersten Sonnenstrahlen und hüpfte krächzend auf mir herum, bis ich wach war und murrend aus meinem Bett krabbelte. 
„Ist ja gut, ich bin wach. Du kannst aufhören, wie eine Irre auf mir umher zu hopsen.“ Grummelte ich und angelte mir meine Klamotten, die verstreut auf dem Boden lagen. Ich zog meine Hose an und roch prüfend an dem Oberteil, woraufhin ich mich dazu entschied, ein neues aus dem Schrank zu holen. Langsam wurde ich wach und suchte etwas Essbares im Kühlschrank, wurde fündig und setzte mich mit meiner Beute auf den Esstisch. Stühle hatte ich keine mehr, seit mein letzter kaputt gegangen war.
Mein Blick glitt durch die spärlich eingerichtete Ein-Zimmer-Wohnung und ich dachte daran, was für ein Unterschied dies doch zu dem Haus war, in dem ich hatte aufwachsen dürfen. 
Dürfen. Das klang ja fast so, als hätte es mir gefallen, in der Villa meiner Eltern zu leben, immer hübsche Klamotten zu tragen und bei geschäftlichen Essen anwesend zu sein.
Nun, sehr lange war ich dort nicht geblieben. Ganz unschuldig war ich daran wohl nicht gewesen, denn wie so oft hatte ich das ihnen so leidige Thema angeschnitten. Dass ich nicht dort war, wo ich hingehörte.
Ich hatte ihnen das erzählt, was ich schon als kleines Mädchen immer wieder zu erklären versucht hatte, doch anscheinend hatte sich im Laufe der Jahre etwas verändert. Ich hatte mich verändert, war älter, erwachsener geworden und meine Eltern hatten wohl gedacht, dass ich diese kindischen Gedanken längst hinter mir gelassen hatte. Daraufhin gerieten wir in einen Streit, der schon lange zu erahnen gewesen war. 
Nun, die glücklichsten Familien haben oft etwas zu verbergen und bei uns war es die Tatsache, dass wir einfach nicht zusammen gehörten. Meine Eltern konnten sich schon lange nicht mehr ausstehen, schliefen in getrennten Zimmern und sahen sich fast nur bei Geschäftsessen, auf denen sie das perfekte Paar mimten und ich… Ich war das adoptierte Kind, das allem noch die Krone aufsetzte.
Nach dem Streit ging ich fort, weil ich es einfach nicht mehr ertrug, ein Teil dieser Lüge zu sein. Und so stand ich dann mit sechzehn Jahren allein da. Planlos, verunsichert und ängstlich.
Den Göttern sei Dank wurde ich in meiner ersten Nacht in Freiheit von Gaia gefunden, die mich sprichwörtlich unter ihre Fittiche genommen hatte. Zu meinem Glück waren meine Eltern sehr wohlhabend und hatten mir, wahrscheinlich aus schlechtem Gewissen, eine beträchtliche Menge Geld in Form einer Kreditkarte mitgegeben, auf die sie mir noch immer taschengeldähnliche Beträge überwiesen.
Ich saß noch immer kauend auf dem alten Tisch, als mein Blick an dem Kalender hängen blieb, der neben der Tür an einem krummen Nagel hing. Fluchend legte ich den Rest meines Frühstücks beiseite und sprang auf. 
 Da war ja was… Ich hatte Lea, einer Freundin aus dem Theater, in dem ich momentan arbeitete, meinen Beistand versprochen. Sie hatte vor kurzem jemanden kennengelernt und heute war ihr erstes Date, bei dem ich sie begleiten sollte. 
Natürlich würde ich nicht direkt dabei sein, mich aber in der Nähe aufhalten. Meine Freundin war nämlich überaus ängstlich und misstrauisch gegenüber allem und jedem. Überall vermutete sie Mörder, Vergewaltiger, Diebe und Sektenmitgleider, die ihr etwas antun wollten. Selbst in dem netten jungen Mann, mit dem sie sich verabredet hatte, sah sie eine potenzielle Gefahr. 
Schmunzelnd sah ich auf die Uhr. Lea konnte ziemlich schräg sein, aber das war wahrscheinlich der Grund dafür, dass wir Freundinnen waren. Ich hatte ihr versprochen, mich schon vorher in dem Café umzusehen, in dem sie später auf ihr Date treffen würde, weshalb ich mich bereits einige Stunden zu früh auf den Weg machte. Außerdem hatte ich noch das ein oder andere zu erledigen. Monster suchen, zum Beispiel. 
Monster war eigentlich nicht der passende Begriff für das, wonach ich suchte. Vielmehr hoffte ich darauf, auf einer meiner Expeditionen in die dunklen Winkel der Stadt etwas zu finden, das dort nicht hingehörte. So wie mich, denn ich passte definitiv nicht hierher. 
Leider hatte ich außer Gaia bisher noch nichts Außergewöhnliches gefunden. Nichtsdestotrotz suchte ich immer weiter, weil mich das Gefühl in meiner Brust dazu trieb. Besonders abends wälzte ich mich ruhelos im Bett umher und konnte nicht schlafen, wenn ich einmal nicht nach draußen gegangen war, um nach dem Außergewöhnlichen zu suchen. Und so schlich ich in der Dunkelheit umher, seit ich sechzehn war.
Nachdem ich soweit alles erledigt hatte, schlenderte ich gemütlich zu dem Café, in dem in einer Stunde das Date stattfinden sollte. Ich setzte mich ans Fenster, mit dem Rücken zur hintersten Wand, damit ich alles im Blick hatte. Natürlich war ich viel zu früh dran und bestellte mir einen Schwarztee, als die Bedienung kam.
Gedankenverloren starrte ich aus dem Fenster auf das rege Treiben auf dem Platz vor dem Bahnhof, den ich von meinem Platz aus sehen konnte, und überlegte, wie lange das Date wohl dauern würde. Bei Lea wusste man nie so recht.
Ich betrachtete mein Spiegelbild in der Scheibe vor mir. In dem geisterhaften Abbild konnte ich meine Augen kaum erkennen, die sonst einen undefinierbaren dunklen Farbton hatten. Nun waren sie einfach nur dunkel und ich konnte dahinter das rege Treiben auf dem Platz sehen. Als meine Aufmerksamkeit auf meine Haare fiel, die vom Wind leicht zerzaust waren, sprang ein Kleiner Junge vor das Fenster und schnitt mir eine Grimasse. Ich zwinkerte ihm zu, dann war er wieder verschwunden. 
Nun glitt mein Blick über die Dächer der umstehenden Häuser und ich konnte Gaia, die stets in meiner Nähe blieb, auf einem von ihnen erkennen. Sie hüpfte gelangweilt herum und warf immer wieder einen Prüfenden Blick zu mir, als wolle sie sich vergewissern, dass ich noch da war. Schmunzelnd wandte ich den Blick ab und widmete mich wieder meinem Tee. Mein Ring klimperte beim Anheben der Tasse. Als ich einen Blick darauf warf, funkelte er mich verschwörerisch an. Der grüne Stein war wunderschön geschliffen und erstrahlte im kleinsten Lichtschein. Er hatte mir schon immer gut gefallen und war das Einzige, das ich aus meinem Elternhaus mitgenommen hatte.
Verträumt ließ ich meinen Blick erneut über die Menschen schweifen, die wie ich auf einem der weichen Sessel oder am Tresen saßen, dann glitt mein Blick wieder hinaus auf den Platz.
Ob ich jemals herausfinden würde, warum ich mich so fehl am Platz fühlte? Unwahrscheinlich, wenn man sich meine nicht vorhandenen Erfolge ansah. Ich seufzte. 
 „Alles in Ordnung bei ihnen, Miss?“ 
Stirnrunzelnd drehte ich mich zu der Stimme um, die überraschenderweise nicht zu einem Kellner, sondern zu einem jungen Mann gehörte. Er beugte sich ein wenig über seine Armlehne und betrachtete mich mit leicht geneigtem Kopf, wobei seine Augen wie die eines Welpen aussahen. 
„Danke, alles bestens“ murmelte ich und wandte mich wieder dem Fenster zu.
Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, dass jemand durch die Tür kam und sofort hatte diese Person meine volle Aufmerksamkeit. Es war Leas Date. Ich fischte mein Handy aus der Innenseite meiner Jacke und schrieb meiner Freundin eine Nachricht. 
Dein Date ist da! 
Keine Minute später erhielt ich auch schon die Antwort. 
Irgendwas Verdächtiges? 
 Meine Finger wanderten zu meinen Lippen, um das Lachen, das sich hinter ihnen bildete, am Herauskommen zu hindern. 
Nein, alles super! 
Schrieb ich zurück und musterte den jungen Mann, den ich heute das erste Mal zu Gesicht bekam. Bisher kannte ich ihn nur von dem Bild, das Lea mir gezeigt hatte. Auf die Frage, woher sie dies hätte, antwortete sie mir, dass es sein Profilbild sei. 
Ich musste mir eingestehen, dass er in echt viel besser aussah. Aber das lag wohl eher an dem albernen Hundeohren-Filter, den er auf seinem Profilbild benutzt hatte… Mein Handy vibrierte. 
Bin gleich da! 
Entspannt lehnte ich mich in meinem Sessel zurück. Das könnte vielleicht eine Weile dauern… 
Während die Kellnerin meine neue Bestellung aufnahm, tauchte Lea in der Tür auf. Sie strich sich ihre Klamotten zurecht und sah sich suchend um. Als erstes blieb ihr Blick an mir hängen und ich lächelte ihr aufmunternd zu, woraufhin sie mein Lächeln erwiderte und anschließend den Gesuchten entdeckte und zielstrebig auf seinen Tisch zuhielt.
Ich gab mir alle Mühe, die beiden nicht allzu genau zu beobachten, schließlich wollte ich ihnen auch ihre Privatsphäre lassen, aber es war einfach zu niedlich anzusehen, wie die beiden unbeholfen versuchten, ein Gespräch in Gang zu bringen. Jedoch dauerte es nicht lange, bis sie ein Gesprächsthema gefunden zu haben schienen und miteinander warm wurden. Leas Augen begannen zu strahlen und auch ihr Begleiter wirkte sehr angetan. 
Ich lächelte in mich hinein und wünsche mir, dass die beiden sich gefunden hatten und mehr daraus wurde. Ich gönnte es meiner Freundin mehr als jedem anderen. 
 Irgendwann hing ich nur noch in meinem Sessel. Müde bestellte ich mir einen weiteren Schwarztee und ein Stück Kuchen und gähnte herzhaft. Die beiden ließen sich echt viel Zeit…
Seit einer halben Ewigkeit waren sie in ihr Gespräch vertieft und schienen sich blendend zu verstehen. Leider war Lea bisher nicht auf die Idee gekommen, mir Bescheid zu sagen, ob ich noch gebraucht wurde. Eigentlich hatten wir vereinbart, dass sie unter dem Vorwand, sich die Nase pudern zu müssen, zu den Toiletten gehen und mir von dort aus eine Nachricht schreiben würde, sobald sich ihre Bedenken verflüchtigt hätten. Das hatte sie wohl vergessen. Aber verübeln konnte ich es ihr natürlich nicht. 
Langsam wurde die Stadt von der Sonne in ein dunkelrotes Licht getaucht. Bald würde es dämmern… Ich bemerkte, wie sich Gaia vom Dach stürzte, die Flügel ausbreitete und in Richtung Bahnhof flog. Wahrscheinlich langweilte sie sich mittlerweile genau so sehr wie ich… Doch halt! Was war das da oben? Auf dem Dach des Bahnhofes? War das etwa ein Mann? 
Kerzengerade saß ich auf meinem Sessel und starrte auf die Stelle. Was machte der denn dort oben? Wie ein Bauarbeiter sah er nicht aus und ich bezweifelte stark, dass mir meine Sinne einen Streich spielten, obwohl ich nur seinen Schatten erkennen konnte, der sich vor dem leuchtend roten Himmel abzeichnete.
Gaia flog direkt auf ihn zu. 
Seltsam… Dachte ich. Normalerweise mied meine treue Gefährtin andere Menschen und flog erst recht nicht auf diese zu… Verwirrt überlegte ich, ob ich mich getäuscht hatte, ob das nicht Gaia war, sondern irgendein anderer Rabe. In einer Stadt voller Raben wäre das nicht so abwegig… Aber es war Gaia und als sie neben dem Mann landete, geschah etwas überaus Seltsames.


Ihr hört wieder von mir!
Alles Liebe,
Emely

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