Donnerstag, 15. März 2018

Rezension | Aschenputtel und die Erbsenphobie von Nina MacKay

Hallo ihr Lieben!



Kennt ihr Nina MacKay und ihre Bücher schon? Wenn nicht, dann habt ihr euch etwas entgehen lassen! Ich habe von ihr die Hipster-Märchen Reihe sowie Teenie Voodoo Queen gelesen. Eine Rezension zu letzterem folgt. Nina hat einen humorvollen Stil, der mir sehr sympathisch ist und mich oft zum Lachen gebracht hat. Einfach einzigartig.
Falls ihr Band 1 noch nicht kennt, könnt ihr meine Rezension zu Band eins lesen, um nicht gespoilert zu werden.

 -> Zur Rezension von Band 1




Klappentext: 

„Spieglein möchte, dass wir ihn ab sofort ‚Whistle-Blower‘ nennen“, unterbricht Rose meine Gedanken, „schon gehört?“

ALLE HAPPY ENDS SIND IN GEFAHR!

Reds Leben ist nicht gerade leichter geworden seit der Sache mit den verschwundenen Happy Ends und ihrer Reise nach Wonderland. Und nicht nur Red spürt die Nachwirkungen ihres letzten Abenteuers: Prinzessin Jasemin kocht vor Wut. Ein Krieg steht unmittelbar bevor! Red und ihrer Prinzessinnen-Gang bleibt keine Wahl – sie müssen die Hexen des Märchenwalds auf ihre Seite ziehen, denn die Angst vor der Märchen-Magie ist das Einzige, was die rachsüchtige Jasemin davon abhält, ins Land einzufallen.
Zumindest kann relativ bald eine Liste an möglichen Kandidaten erstellt werden, die für die Rolle des verlorenen Kindes, das den Krieg entscheiden soll, infrage kommen:
1) Robin Hood
2) Goldmarie
3) Gretel
4) Der verrückte Hutmacher
Nur leider kann Red nicht auf Evers Hilfe zählen, denn der möchte nach einem Zwischenfall Abstand zwischen sie beide bringen. Im Gegensatz zu Jaz, der hartnäckig daran arbeitet, Red von seiner Liebe zu überzeugen. Was ihm nicht so recht gelingen will, obwohl er nach Evers Verschwinden derjenige sein muss, der sie jede Nacht vor dem Fluch schützt. Doch dann naht die nächste Vollmondnacht … Willkommen im Club der nicht ganz so anonymen Fluchgeschädigten.

Meine Meinung:
Nach dem Auftakt der Hipster-Märchen stand für mich fest: Diese Reihe musst du weiterlesen! Der Hipster-Wolf war einfach so lustig, locker und sympathisch. Zwar habe ich in Band eins sehr oft den Kopf über die Prinzessinnen geschüttelt, doch neben Red und Ever sind sie mir sehr ans Herz gewachsen, weil sie einfach so... so sie selbst sind. 
Im zweiten Band lernen wir Cinder etwas besser kennen, wie Cover und Klappentext schon erahnen lassen. Ihre Geschichte fand ich wirklich süß und sie ist mir sehr viel mehr ans Herz gewachsen. Auch Pan wird mir immer sympathischer. Beide wachsen über sich hinaus und sind einfach Zucker. Anders kann ich das kaum formulieren.
Was mich etwas gestört hat war, dass der Krieg, der am Ende von Band 1 quasi direkt vor der Tür stand, gar nicht so nah war. Zwar passierte in der Hinsicht noch einiges, doch nach dem ersten Band habe ich etwas anderes erwartet. Wirklich schlecht war das nicht, es ist mir nur aufgefallen und hat mich etwas irritiert.
Natürlich beansprucht auch Red wieder einen großen Teil der Geschichte für sich. Ich mag sie wirklich sehr gerne, weil sie so eine Art hat, die man - besonders in Gegenwart der Prinzessinnen - einfach schätzen muss. Manchmal schient sie die Einzige mit einem gesunden Menschenverstand zu sein, dennoch schaltet sich dieser manchmal aus. Ganz so erwachsen und intelligent, wie sich Red fühlt, ist sie dann nämlich doch nicht. Ich weiß auch nicht, ich habe sie unfassbar gern! Vielleicht auch gerade wegen ihrer Fehler? Sie und Ever sind zusammen sehr putzig. In Band eins war ich ja anfangs immer sehr für Jaz, aber dann hat er sich so seltsam entwickelt, dass Ever wirklich besser zu Red passte - was ich schon sehr schade fand. Leider hat Jaz dadurch extrem an Sympathie verloren, die er in Band zwei kaum zurückerlangt. Ich möchte ihn mögen, aber irgendwie geht das nicht. Dieses ewige an-Red-kleben und rumheulen hat mich schier wahnsinnig gemacht. Für mich passte das kaum zu seinem Charakter, aber nun gut.
Der Rest des Buches war sehr unterhaltsam, wenn auch nicht mehr ganz so witzig wie der erste Band. Die Prinzessinnen haben etwas aus der Vergangenheit gelernt und alle benehmen sich ein winziges Stück erwachsener. Ich habe die gesamte Truppe sehr lieb, hoffe allerdings, dass der nächste Band wieder etwas lustiger wird, denn das hat leider wirklich nachgelassen. 
Die Handlung an sich war so absurd wie schon im ersten band und passte wieder wunderbar zum Rest. Es kamen einige neue Charaktere hinzu, die das ganze nochmal aufgepeppt haben und ich wurde als Leser in die Irre geführt, da ich mir in einer (oder zwei?) Sachen ganz sicher war, die dann doch nicht so waren. Die Handlung hielt also die ein oder andere Überraschung bereit.
Alles in allem hat mir das Buch trotz kleiner Abstriche sehr gut gefallen.


Info:
Autorin: Nina MacKay
Band: 2 von 4
Seitenzahl: 340
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-990-6


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