Montag, 23. Oktober 2017

Rezension | Götterblut


Autorin: Stella A. Tack
Band 1 von 2
Seitenzahl: 490
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-466-6
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"Zwei Dinge waren mir jetzt klar. Erstens: Die Götter waren vollkommen bekloppt. Zweitens: Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Golfrunde unbeschadet überstehen würde."
- Götterblut, Stella Tack




Klappentext:

Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.

2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen. Und ich?

Ich werde ihm dabei helfen.


Meine Meinung: 

Dieses Buch ist einfach herrlich komisch! Ich liebe Stellas Schreibstil, weil sie so eine lockere, skurril-witzige Art hat, die sich durch das ganze Buch zieht. Dabei wirkt es nie gestellt oder unpassend. Aber wie könnte es auch? Immerhin geht es hier um Götter. Die sind bekanntermaßen seltsam, nicht wahr?

Mit Warrior hat sie eine taffe, aber auch unsichere und dennoch charakterstarke Protagonistin geschaffen, die man gerne auf ihrem Weg begleitet. Besonders ihr Talent dazu, in schwierige Situationen zu geraten, mochte ich sehr. Warrior vereint einige vermeidlich widersprüchliche Charaktereigenschaften, die sie einfach nur liebenswert machen. Als Tochter des Hades und der Aphrodite hat sie es nicht leicht, könnten beide doch nicht gegensätzlicher sein. Doch unter den Göttern ist sie nicht nur durch die gegensätzlichen Eltern ein Sonderling, sondern vor allem wegen ihres "Gendefekts", der sie dazu treibt, sich in Kapuzenpullis zu verstecken. Zum Schutze ihrer Mitmenschen bzw. -götter.
Und als wäre all das noch nicht genug, passieren plötzlich seltsame Dinge mit ihr und dann gerät sie auch noch in den Sog eines wahnwitzigen Plans...
Die ganze Geschichte ist voller komischer Situationen, die man nicht vorhersehen kann. Auch die Schauplätze sind einzigartig - Olymp, Abaddon, der Tartaros und viele mehr. Es war sehr interessant, diese vielen Orte zu "sehen".
Bei alldem ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die anderen Charaktere sehr skurril, witzig und liebenswert sind. Zwischen Göttern (die allesamt einen an der Waffel haben) und Götterkindern begegnen einem auch Furien, Musen, ein Minotaurus, Höllenhunde und noch einiges mehr.

Der Schreibstil passte zur Protagonistin und vor allem auch zum Setting. Man begleitet Warrior in der 1. Person und bekommt viel von ihr mit, wodurch man als Leser lange Zeit ebenso im Unklaren ist wie sie. Zwar ahnt man schnell, was Sache ist, doch es passiert so viel unvorhergesehenes, dass sich das nicht viel nimmt.

Das Buch ist wunderbar skurril und witzig. Es hat seinen ganz eigenen Charme und punktet sowohl mit tollen Charakteren als auch mit einer genialen Geschichte, die den Leser mit sich reißt.



5 von 5 Sternen für diese geniale Geschichte!
Das Buch hat mich oft zum lachen gebracht und sich so in mein Herz geschlichen.

Kommentare:

  1. Hallo Emely,

    wow was für eine tolle Rezension,die definitiv Lust auf das Buch macht und gut für mich, dass ich mir das Buch auf der FBM bereits gekauft habe, sodass ich es demnächst nur noch aufschlagen und dann anfangen muss :D

    Liebe Grüße
    Jana von Books Affair

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    1. Hallo Jana!
      Lieben Dank ♥ Es freut mich, dass dir die Rezi gefällt und wünsche dir viel Spaß mit dem Buch ♥
      LG Emely

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